2026 – 2031
Weil es wieder um Seligenstadt geht
Gemeinschaft trägt – gerade in unruhigen Zeiten
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig Eigenverantwortung, Zusammenhalt und ein klarer Kompass sind. Die Unwuchten im Land und in der Welt spüren wir alle. Umso wertvoller sind Besonnenheit, Vertrauen und die Bereitschaft, echte Lösungen zu gestalten – nicht laute Schlagzeilen.
Starke Führung – mit Ruhe, Haltung und Verlässlichkeit
Seligenstadt braucht jetzt Persönlichkeiten, die Orientierung geben. Durch die Arbeit unseres Bürgermeisters Dr. Daniell Bastian präsentiert sich unsere Stadt souverän, verlässlich und zukunftsorientiert. Entscheidungen werden wohlüberlegt getroffen, Projekte konsequent umgesetzt – Seligenstadt gestaltet Zukunft, es verwaltet sie nicht.
Zuhören, verstehen, gemeinsam gestalten
Ob Bildung, Finanzen, Infrastruktur, Ehrenamt oder Sicherheit – wir Freie Demokraten hören zu, fragen nach und entwickeln Lösungen gemeinsam mit der Bürgerschaft. Politik darf sich nicht mit sich selbst beschäftigen. Was zählt, sind nachvollziehbare und vor Ort spürbare Ergebnisse.
Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft
Damit gute Projekte nicht stecken bleiben, braucht es klare Mehrheiten in der politischen Mitte. Denn nur stabile Mehrheiten ermöglichen verlässliche Entscheidungen im Alltag. Seit vielen Jahren verfolgen wir ein klares Ziel: das Beste für Seligenstadt zu erreichen – über Parteigrenzen hinweg und mit gesundem Menschenverstand. Stabilität entsteht durch Verlässlichkeit und durch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Menschen vertrauen Menschen
Erfahrung schafft Glaubwürdigkeit. Mit Augenmaß, Verantwortung und Fingerspitzengefühl bleibt Seligenstadt auf Kurs. Unser Kompass bleibt unverändert: den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Dieses Wahlprogramm – Einladung zum Dialog
Dieses Wahlprogramm verstehen wir als Einladung zum Dialog. Wenn Sie Fragen haben oder sich einbringen möchten: Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.
Ihre Stimme für eine starke, verlässliche Mitte
Am 15. März 2026 zählt jede Stimme – für klare Mehrheiten und ein starkes Seligenstadt.
Ihre Freien Demokraten Seligenstadt
Kurzübersicht – Unsere Inhalte und Konzepte für Seligenstadt:
- Ein Seligenstadt für alle Generationen
a. So bleibt Seligenstadt kinder- und familienfreundlich
b. Unsere Ideen zur Verwirklichung von Bildungschancen
c. Kinder und Jugendliche
d. Bürger 60+ - Bürgergesellschaft Seligenstadt
a. Vereine und Bürgerengagement fördern
b. Kulturpolitik - Seligenstadt in eine gute Zukunft führen
a. Moderne und leistungsfähige Infrastruktur für unsere Stadt
b. Nachhaltige Stadtentwicklung
c. Bürgerfreundliche Verwaltung
d. Seligenstadt als erfolgreicher Gewerbe- und Tourismusstandort
e. Seligenstadt ist sicher und bleibt sicher - Nachhaltiges Seligenstadt
Natur- und Klimaschutz - Seligenstadt auf solidem Fundament
Verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld der Bürger
1. Ein Seligenstadt für alle Generationen
a. So bleibt Seligenstadt kinder- und familienfreundlich
Die Zukunft unserer Gesellschaft fängt bei unseren Kleinsten an. Insbesondere die frühkindliche Bildung stellt einen wichtigen Faktor dar, um Kinder in ihrem Bestreben nach Wissen zu fördern. Die kindliche Neugier und der allen Kindern angeborene Wissensdrang sind zu unterstützen.
Deshalb haben wir in den letzten Jahren unser Krippen-, Kita- und Betreuungsangebot massiv ausgebaut. Der Neubau der Kita St. Margareta in Froschhausen, die Einrichtung einer Kita nach Kneipp-Konzept im Altbestand der Kita St. Margareta in Froschhausen, die Erweiterung des U3-Angebotes in der Einrichtung Burg Wirbelwind sowie die Minimäuse in der Kita Käthe Münch sind nur einige Beispiele.
Wir sind der Meinung, dass frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung beste Qualität in Form von ausreichendem und gut ausgebildetem Personal benötigen. Denn es geht hier nicht um eine bloße Aufbewahrung, während die Eltern arbeiten gehen. Im Mittelpunkt müssen Bildung, Zuwendung, Begleitung und Förderung der Kinder stehen – nicht deren „Betreuung“.
Das Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen in Seligenstadt ist hierbei vielfältig. Eltern haben die Möglichkeit, zwischen elf konzeptionell sehr unterschiedlichen Einrichtungen und Angeboten zu wählen. Vom städtischen Kindergarten über konfessionelle Angebote bis hin zu freien Trägern mit neuen Konzepten sowie einem großen Angebot an Tagesmüttern, bei deren Vermittlung die Stadt Seligenstadt unterstützt.
Die von uns initiierte Vergabe der Kita-Plätze über eine Online-Plattform befindet sich aktuell in der Umsetzung.
Neben der Familienförderung durch Beratungsstellen, die Kindern und Eltern bei Bedarf unkompliziert mit professioneller Hilfe zur Seite stehen, setzt sich die FDP für die Ansiedlung eines vom Land Hessen geförderten Familienzentrums ein. Die Kommune soll eigenverantwortliche Initiativen von Eltern und privaten Anbietern fördern und bürokratische Hürden, die diesem Engagement entgegenstehen, abbauen. Die Vernetzung all dieser Initiativen zur Familienförderung (Projekt Kompass etc.) soll vorangetrieben und intensiviert werden.
b. Unsere Ideen zur Verwirklichung von Bildungschancen
In einer liberalen Bürgergesellschaft sichern Schulbildung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung die Zukunftschancen des Einzelnen und der Gemeinschaft insgesamt. Als einen Aspekt von Lebensqualität fordern wir Liberale ein vielseitiges und zukunftsorientiertes Bildungsangebot in Wohnortnähe.
Wir setzen uns für einen weiteren qualitativen und quantitativen Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten an Grundschulen ein. Ziel muss ein bedarfsgerechter Ausbau der Ganztagsschulangebote sein. Deshalb haben wir die Betreuungsmöglichkeiten an den Schulen stetig erweitert.
Wir haben den Ausbau der Konrad-Adenauer-Grundschule zur Ganztagsschule mit Mensa- und Betreuungsgebäude umgesetzt. Auch die bereits fertiggestellte Erweiterung der Alfred-Delp-Schule in Froschhausen ist ein weiterer Baustein im bedarfsgerechten Ausbau.
Die FDP bekennt sich zu der fundamentalen Aussage: „Bildung braucht Raum.“
Wir wollen erreichen, dass in der Einhardstraße am Standort der ehemaligen Matthias-Grünewald-Grundschule eine mehrsprachige Grundschule nach dem Prinzip der ERASMUS-Schule Offenbach das Schulangebot in Seligenstadt ergänzt. Hierzu haben wir bereits Anträge eingereicht, und es gab aussichtsreiche Gespräche mit dem Schulträger und der ERASMUS gGmbH. Wir wollen diesen Prozess eng begleiten, damit daraus bald Realität wird.
Auch aus diesem Grund streben wir den Bau einer neuen Multifunktionshalle in der Nähe der Einhardschule an. Die Erfordernisse lebenslangen Lernens machen eine gesicherte Unterstützung kommunaler Weiterbildungsangebote notwendig. Wir bekennen uns zu dieser Verantwortung. Zudem kann ein Zusammenwirken von Volkshochschulen mit freien Trägern sowie privaten Anbietern in Zeiten knapper kommunaler Haushalte zusätzliche Angebote schaffen. Die FDP begrüßt diese Kooperationen zum Zwecke eines attraktiven Bildungsangebots vor Ort in Seligenstadt.
Die FDP bekennt sich zu der fundamentalen Aussage: „Bildung braucht Ausstattung.“
Unsere Schülerinnen und Schüler benötigen dringend eine ausreichende Versorgung mit Hard- und Software, um einen zeitgemäßen Unterricht und damit ihre Bildungschancen zu gewährleisten. Dafür werden wir uns mit aller Kraft und auf allen Ebenen einsetzen.
Für die Zukunft setzen wir auf eine leistungsfähige Volkshochschule. Wir werden ihr Angebot inhaltlich, räumlich und personell fördern.
Die Stadtbibliothek ist für uns ein wichtiger Faktor in der Bildung aller – sei es durch das gezielte Heranführen von Kindern an das Lesen als Grundlage lebenslangen Lernens, durch die Unterstützung von Kindertagesstätten und Schulen bei der Durchführung von Projekten oder generell als Ort der Bildung und Kultur. Mit Erfolg haben wir erreicht, dass inzwischen Online-Arbeitsplätze zur Verfügung stehen sowie die Möglichkeit einer Online-Suche und -Ausleihe besteht. Die Räumlichkeiten am Standort werden wir gemeinsam mit dem Land Hessen optimieren und barrierefrei gestalten.
c. Kinder und Jugendliche
Demokratie ohne Nachwuchs hat keine Zukunft. Die Beteiligung von Jugendlichen an der politischen Willensbildung ist eine Herausforderung für Erwachsene wie auch für Jugendliche. Jugendliche dürfen nicht nur vordergründig gleichberechtigt behandelt werden, sondern müssen aktiv in die Lösung jugendspezifischer Themen eingebunden werden.
Wir fördern deshalb die Eigeninitiativen von Jugendlichen und ihre Selbstorganisation. Junge Menschen sollen durch spezielle, auf sie abgestimmte Maßnahmen unterstützt werden. Dazu zählen die kommunale Jugendarbeit, Projekte der Sucht- und Gewaltprävention, soziale Betreuung sowie jugendspezifische kulturelle Aktivitäten.
Die Stadt Seligenstadt verfügt bereits seit vielen Jahren über einen Jugendbeirat. Er gibt Jugendlichen die Möglichkeit, schon in jungen Jahren aktiv Politik zu erleben, ohne an eine Partei gebunden zu sein. Neben der Stärkung des Jugendbeirats sprechen wir Freien Demokraten uns dafür aus, bereits vorhandene Angebote für Jugendliche, wie etwa die verschiedenen Jugendräume, weiterzuführen. Darüber hinaus möchten wir auch die Angebote im Freien erweitern. Neben dem bereits realisierten Streetball-Feld sollen die Etablierung eines Pumptracks – also einer speziell angelegten Mountainbike-Strecke – sowie Street-Workout-Spots vorangetrieben werden.
Wir Freien Demokraten wollen, dass auch in Seligenstadt Plätze für ein freiwilliges politisch-kulturelles Jahr geschaffen werden. Das Engagement für das Wohl aller muss gefördert werden.
Wir Freien Demokraten wollen jungen Menschen in Seligenstadt mehr Möglichkeiten geben, sich praktisch einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, im neuen Baugebiet südwestlich des Westrings Angebote für ein freiwilliges politisch-kulturelles Jahr zu schaffen – in Kooperation mit der Stadt, Vereinen, Kulturträgern und Bildungseinrichtungen. So können junge Menschen kommunalpolitische und kulturelle Arbeit kennenlernen, eigene Projekte mitgestalten und gleichzeitig wertvolle Kompetenzen erwerben. Das stärkt Engagement, demokratische Bildung und die kulturelle Vielfalt in Seligenstadt.
d. Bürger 60+
Seligenstadt verfügt über eine große Anzahl aktiver Menschen der Generation 60+. Daher ist es wichtig, gezielt auf deren Bedürfnisse einzugehen. Sie sollen ihr Leben so lange wie möglich selbstständig bestimmen und gestalten können. Wir Freien Demokraten setzen uns dafür ein, Barrieren im täglichen Umfeld zu verringern. Gerade bei öffentlichen Neubauten und Sanierungen ist die Barrierefreiheit für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Unser Ziel ist es, betreutes sowie seniorengerechtes Wohnen für alle Bevölkerungsschichten in Seligenstadt zu verbessern.
Eine gute Tagespflege ist ein zentraler Baustein, damit Seniorinnen und Senioren möglichst lange selbstbestimmt in Seligenstadt leben können – und zugleich eine spürbare Entlastung für Angehörige darstellt. Wir Freien Demokraten setzen uns dafür ein, dass das Angebot der Tagespflege bedarfsgerecht gesichert und weiterentwickelt wird: mit verlässlichen Kapazitäten, guter Erreichbarkeit, qualifiziertem Personal sowie einer engen Vernetzung mit ambulanten Diensten, Ärztinnen und Ärzten und ehrenamtlichen Strukturen. Damit stärken wir Versorgungssicherheit, Teilhabe und Lebensqualität im Alter.
Wir setzen uns dafür ein, dass ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger durch kommunale Regelungen und Vorschriften nicht diskriminiert werden. Um die Mobilität auch für ältere Menschen zu erhalten, sind entsprechende Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) notwendig, die den besonderen Bedürfnissen dieser Bevölkerungsgruppe Rechnung tragen.
Gesundheitsvorsorge, Pflegedienste sowie die medizinischen und pflegerischen Einrichtungen insgesamt müssen durch eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen auf die sich ändernde Bedarfslage abgestimmt werden. Die Stadt soll dabei einen chancengleichen Wettbewerb für private und öffentliche Anbieter ermöglichen.
Die gute medizinische Versorgung in Seligenstadt muss erhalten und weiter ausgebaut werden. Am Anfang aller Maßnahmen steht eine gezielte Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses Thema. Die Alterung der Gesellschaft lässt sich nicht abwenden; eine Gestaltung des demografischen Wandels ist jedoch möglich. Sie wird nur durch die Abstimmung aller Felder der Kommunalpolitik gelingen. Deshalb ist es wichtig, dass eine vorausschauende Seniorenpolitik durch die Förderung von Familien, die Verwirklichung einer kinderfreundlichen Stadt, die Entlastung pflegender Angehöriger sowie die Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern auf kommunaler Ebene begleitet wird.
Kommunalpolitische Entscheidungen müssen dem demografischen Wandel nicht nur Rechnung tragen, sondern seinen Effekten durch die Schaffung einer attraktiven Stadt für junge Familien auch entgegenwirken – für ein zukunftssicheres Seligenstadt.
2. Bürgergesellschaft Seligenstadt
a. Vereine und Bürgerengagement fördern
Das Leben in unserer Stadt bedeutet vor allem ein Leben in der Gemeinschaft. In dieser Gemeinschaft sind Sport- und Kulturvereine ebenso unverzichtbar wie soziale und kulturelle Initiativen. Wer aktiv am Leben in der Gemeinde teilnimmt, steigert seine persönliche Lebensqualität. Seligenstadt bietet in dieser Hinsicht ein über die Stadtgrenzen hinaus einzigartiges und breit gefächertes Vereinsangebot für seine Bürgerinnen und Bürger. Durch ehrenamtliche Arbeit werden viele Aufgaben übernommen, die die Stadt gar nicht oder nur mit erheblichen finanziellen Mitteln leisten könnte. Die FDP wird daher auch in Zukunft Garant dafür sein, die Arbeit der Vereine und ihrer Mitglieder durch die notwendigen Freiräume und verlässlichen Rahmenbedingungen bestmöglich zu unterstützen.
Ausdruck dieser hohen Wertschätzung ist der qualitativ hochwertige Ausbau der Sportinfrastruktur in Seligenstadt.
Überall dort, wo Vereine große Anlagen unterhalten, müssen Vereine und Stadt gemeinsam die Belastungen schultern, um die Infrastruktur dauerhaft zu erhalten. Für die Bürgerhäuser gilt dies entsprechend. In der Vergangenheit haben wir stets passgenaue Lösungen erreicht und sind entschlossen, dies auch künftig zu tun.
Auf dem ehemaligen Jahnsportplatz soll eine neue städtische Sport- und Wettkampfhalle entstehen, um die äußerst angespannte Situation bei der Sporthallenbelegung zu verbessern und den Vereinen, insbesondere der TGS Seligenstadt, eine verlässliche Zukunftsperspektive zu geben. Selbstverständlich muss dies auf Basis eines finanziellen Gesamtkonzepts erfolgen, das die Belastung für die Steuerzahler und den Nutzen in einen gerechten Ausgleich bringt.
Zudem treten wir mittelfristig für den Bau einer multifunktionalen Halle in der Nähe der Einhard- und Merianschule ein. Eine solche Einrichtung könnte tagsüber von den Schulen für ihre musische und künstlerische Schwerpunktbildung sowie als Aula genutzt werden. In den Abendstunden sowie an den Wochenenden stünde die Halle den Vereinen und Kulturschaffenden zur Verfügung. Durch diese gemeinsame Nutzung wird auch eine anteilige Finanzierung und Unterhaltung durch die Stadt und den Kreis Offenbach möglich.
Durch die Sanierung der ehemaligen Hans-Memling-Schule in Zusammenarbeit mit dem Verein „Freunde der Hans-Memling-Schule e.V.“ entstehen neue Nutzungsmöglichkeiten für kunst- und kulturtreibende Vereine, die insbesondere auch die Raumsituation der Volkshochschule Seligenstadt nachhaltig verbessern können. Dabei ist es wichtig, dass alle Beteiligten ihren finanziellen Beitrag leisten, damit diese große Aufgabe erfolgreich bewältigt werden kann.
Seligenstadt wird aus den vom Bund bereitgestellten Sonderschulden über das Land eine Ausschüttung erhalten. Dieses Geld darf nicht im laufenden Betrieb „verpuffen“, sondern muss als einmalige Chance für Zukunftsinvestitionen genutzt werden. Wir Freie Demokraten wollen die Mittel konsequent in nachhaltige Infrastrukturprojekte lenken – etwa in den Neubau einer modernen Sporthalle im Zuge der Neugestaltung des Jahnsportplatzes sowie in die Weiterentwicklung zentraler Einrichtungen wie des Hans-Memling-Hauses. So schaffen wir bleibende Werte, stärken Vereine und Kultur und verbessern die Lebensqualität in unserer Stadt langfristig.
Die jährliche finanzielle Vereinsförderung muss beibehalten werden, um die Vereine bei ihren vielfältigen Aktivitäten zu unterstützen. Gleichwohl kann dies – wie in anderen Bereichen freiwilliger Leistungen – nur im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt erfolgen.
Wir Freie Demokraten wollen die Stadtbücherei weiter ausbauen, ihre Qualität steigern und die Angebote stärker digitalisieren. Dazu gehören zeitgemäße Serviceleistungen wie ein Rückgabeautomat, moderne Medien- und Lernangebote sowie benutzerfreundliche digitale Ausleih- und Verwaltungsfunktionen. So stärken wir die Stadtbücherei als zentralen Ort für Bildung, Information und Begegnung – für alle Generationen.
b. Kulturpolitik
Die im gesamten Rhein-Main-Gebiet unbestrittene Attraktivität Seligenstadts beruht auf der einzigartigen Fähigkeit seiner Bürgergesellschaft, die historische Aura des Ortes sichtbar zu machen, mit Leben zu erfüllen und zur Grundlage neuen kulturellen Schaffens zu entwickeln.
Mit unermüdlicher Begeisterung, Sachverstand, Heimatliebe und Visionen pflegen die Seligenstädter ihre alten Traditionen und schaffen zugleich neue. Beteiligt sind alle Generationen – ob alteingesessen oder „eingeplackt“.
Kultur ist hier Teil des täglichen Lebens und längst zu einem unverzichtbaren weichen Standortfaktor geworden. Sie macht Freude und stärkt zugleich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Stadt – sei es bei der Gewinnung neuer Bürgerinnen und Bürger oder bei Entscheidungen über gewerbliche Ansiedlungen.
Für die liberale Kulturpolitik ist dies Verpflichtung und Auftrag zugleich: der Bürgerschaft Seligenstadts in Verwaltung und Politik zur Seite zu stehen, sie bei der Pflege eines anspruchsvollen überregionalen Netzwerks zu unterstützen, Pläne nicht zu behindern, sondern zu ermöglichen. Offen zu sein für neue Ideen, außergewöhnliche Wege und anspruchsvolle Ziele.
3. Seligenstadt in eine gute Zukunft führen
a. Moderne und leistungsfähige Infrastruktur für unsere Stadt
Eine hohe Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger setzt eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur voraus. Dies gilt unabhängig davon, ob diese Infrastruktur privat oder beruflich genutzt wird. Sie muss für alle Generationen gut und möglichst barrierefrei nutzbar sein. Gerade für Seligenstadt als Teil der Region Frankfurt/Rhein-Main kommt es darauf an, alle Verkehrswege bedarfsgerecht auszubauen. Wir brauchen ein gutes Angebot für Fußgänger, Radfahrende, Autofahrende sowie für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Alle Verkehrsträger sollen in der kommunalen Verkehrsgestaltung einen gleichberechtigten Platz einnehmen. Denn wir wollen, dass Verkehr fließt und nicht behindert wird.
Wir Freie Demokraten setzen uns weiterhin für die längst überfällige Umsetzung der Planungen zum dritten Teilabschnitt der Umgehungsstraße ein. Das Land Hessen als Bauherr agiert hier leider viel zu langsam. Daher werden wir weiterhin Druck in Wiesbaden machen. Wir fordern, dass die Bürgerinnen und Bürger bei Planung und Umsetzung der Umgehungsstraße – wie zuletzt bei der Anbindung im Seligenstädter Norden – gehört und beteiligt werden, um möglichst einvernehmliche Entscheidungen herbeizuführen. Die Fertigstellung der Umgehungsstraße wird zu einer dringend notwendigen Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner in der Kapellenstraße, der Ellenseestraße und der Steinheimer Straße führen.
Im Rahmen der Planung der Umgehungsstraße soll auch die Verkehrssituation in Froschhausen verbessert werden. Es dürfen dort keine Benachteiligungen in Form zusätzlichen Verkehrsaufkommens entstehen. Ein guter Anfang wurde bereits durch den Ausbau barrierefreier Bushaltestellen in Froschhausen erreicht. Darüber hinaus setzen wir uns für wirksame Maßnahmen zur Entlastung der Wohnstraßen vom Schwerlastverkehr ein. Deshalb stehen wir zur Prüfung eines Durchfahrtsverbots für Lkw, wo dies rechtlich zulässig und verkehrlich sinnvoll ist. Ziel ist es, Lärm und Abgase zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität vor Ort spürbar zu verbessern – ohne notwendige Anlieferverkehre unverhältnismäßig zu behindern.
An der Kreuzung Ellensee-/Jahnstraße staut sich der Verkehr seit Jahren auf der Spur Richtung Seligenstadt-Nord, insbesondere durch Linksabbieger in Richtung Bauhof. Die beste Lösungsvariante ist ein Kreisverkehr, der im Zuge der Neuplanung des Jahnsportplatzes realisiert werden soll. Beim geplanten Kreisverkehr an der Ecke Kapellenstraße/Jahnstraße ist uns neben einem besseren Verkehrsfluss vor allem die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer wichtig. Wir setzen uns dafür ein, Querungen – insbesondere für Kinder – durch gut sichtbare Zebrastreifen sowie eine sichere und übersichtliche Gestaltung deutlich zu verbessern. Gleichzeitig soll die Anlage durch eine ansprechende Bepflanzung aufgewertet werden, damit an dieser zentralen Stelle nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch ein sichtbarer Gewinn für das Ortsbild entsteht. Wir unterstützen ausdrücklich die Magistratsinitiative, die eine ausgewogene Entwicklung des Jahnsportplatzes vorsieht.
Für uns Freie Demokraten sind gut ausgebaute und sichere Schulwege ein absolutes Muss. Das Verkehrskonzept der Stadt muss dem insbesondere mit Blick auf Fuß- und Radwege zu allen Schulen Rechnung tragen. Hier sind geeignete und praxistaugliche Lösungen anzubieten. Wir freuen uns, dass es in den vergangenen Jahren gelungen ist, die Schulwegsicherheit in Seligenstadt spürbar zu verbessern – etwa durch Maßnahmen am Westring. Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen: mit sicheren Querungen, übersichtlichen Knotenpunkten, angepassten Geschwindigkeiten und einer engen Abstimmung mit Schulen, Eltern und Polizei. Unser Ziel bleibt klar: Kinder sollen ihren Schulweg möglichst sicher, selbstständig und stressfrei zurücklegen können.
Liberale Verkehrspolitik bedeutet, den öffentlichen Personennahverkehr so attraktiv zu gestalten, dass er von den Bürgerinnen und Bürgern als passende Alternative wahrgenommen wird. Wir setzen uns dafür ein, dass Seligenstadt das Angebot des „Hoppers“ wirtschaftlich sinnvoll ausgestaltet.
Wir wollen einen S-Bahn-Anschluss für Seligenstadt erreichen. Den vielen Seligenstädter Berufspendlerinnen und Berufspendlern muss endlich eine echte Alternative zur A3 geboten werden, auf der sie derzeit viele Stunden im Stau verlieren. Ein S-Bahn-Anschluss würde den Kfz-Pendlerverkehr durch die Innenstadt deutlich reduzieren und damit sowohl die Umwelt als auch die Anwohnerinnen und Anwohner spürbar entlasten. Bis dieses Ziel erreicht ist, setzen wir uns weiterhin konsequent für eine Verbesserung der bestehenden Zugverbindungen in die Region ein.
Wir streben Verbesserungen der Verkehrssicherheit und des Wohnumfeldes in den Stadtteilen durch stadtverträgliche und attraktive Verkehrsberuhigungsmaßnahmen an. Für den fließenden Verkehr fordern wir eine abgestimmte Ampelschaltung („Grüne Welle“). Dies spart Zeit und Kosten und entlastet zugleich die Umwelt. Für die Altstadt können wir uns gut vorstellen, nach einer positiven Testphase des versenkbaren Pollers an der Einfahrt zum Marktplatz dieses Konzept auszuweiten. So könnten insbesondere an Wochenenden und Feiertagen Teile der Altstadt für den Autoverkehr gesperrt werden, ohne die Erreichbarkeit für Anwohnerinnen und Anwohner einzuschränken. Den Verkehr der Mainfähre würden wir entsprechend anpassen: Von Samstagnachmittag bis Sonntagabend sollten keine Autos und Busse mehr übergesetzt werden.
Liberale Verkehrspolitik unterstützt funktionierende und lebendige Innenstädte und stärkt den innerörtlichen Einzelhandel. Die Andienung von Industrie, Handel und Gewerbe muss auch in der Innenstadt und in verkehrsberuhigten Bereichen gewährleistet bleiben. Einzelhandel, Gewerbe und Handwerk sollen sich künftig wieder stärker in den Kernbereichen unserer Stadt ansiedeln können. Im Unterschied zum Neubau auf der „grünen Wiese“ lassen sich dadurch ökologische Eingriffe reduzieren und der Bedarf an zusätzlichen Ausgleichsflächen verringern.
Die Überwachung des Verkehrsraums durch das Ordnungsamt sowie durch stationäre Radaranlagen soll zur allgemeinen Verkehrssicherheit beitragen und grobe Missstände beseitigen. Die Geschwindigkeitsüberwachung muss sich dabei schwerpunktmäßig auf konkrete Gefahrenstellen konzentrieren, etwa vor Kindergärten und Schulen sowie auf innerörtlichen Ausfallstraßen (insbesondere Zellhäuser Straße, Trieler Ring/Rodgaustraße sowie Giselastraße/Würzburger Straße). Hier ist der Einsatz moderner Technik vorzusehen, die beide Fahrtrichtungen und gegebenenfalls auch Ampelschaltungen überwachen kann.
Zu einer modernen Infrastruktur gehört heute neben Straßen und Energie zwingend auch eine leistungsfähige digitale Anbindung. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für die vollständige Umsetzung des Glasfaserausbaus auch in den verbliebenen Gebieten der Kernstadt ein.
Wir Freie Demokraten setzen uns zudem für eine sichere Querungshilfe auf der L3121 auf Höhe der Gärtnerei Löwer ein. Ziel ist es, Fußgängerinnen und Fußgängern – insbesondere Kindern und älteren Menschen – ein deutlich sichereres Überqueren zu ermöglichen und die Verkehrssicherheit an dieser Stelle spürbar zu erhöhen.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Radweg zwischen Froschhausen und Weiskirchen auf den Weg gebracht wurde. Damit wird eine wichtige Verbindung im Alltags- und Freizeitverkehr verbessert, die Sicherheit für Radfahrende erhöht und eine attraktive Alternative zum Auto geschaffen. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen: mit durchgängigen, sicheren Radverbindungen, klaren Prioritäten beim Schließen von Lücken und einer guten Abstimmung mit den Nachbarkommunen.
Der dritte Abschnitt der Umgehungsstraße muss endlich vom Land realisiert werden. Wir Freie Demokraten setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass dieses Projekt nicht weiter verschleppt wird und die Voraussetzungen für die Umsetzung zügig geschaffen werden. Unser konkretes Ziel ist, dass das Planfeststellungsverfahren spätestens im Herbst 2026 beginnt. Damit entlasten wir Wohngebiete und Innenstadt vom Durchgangsverkehr, erhöhen die Verkehrssicherheit und reduzieren Lärm- und Abgasbelastungen nachhaltig.
b. Nachhaltige Stadtentwicklung
Wir Freie Demokraten setzen uns für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt ein. Eine gute und ausgewogene Mischung aus Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie, Handwerk und Gewerbe sowie Vereinen und Kultur hat Seligenstadt zu dem gemacht, was es heute ist: eine Perle im Rhein-Main-Gebiet. Diese Identität wollen wir erhalten und stärken. Gleichzeitig wollen wir nicht stehen bleiben. Gutes bewahren und zugleich offen und aufgeschlossen weiterentwickeln – das ist unser Anspruch.
Die lebendige Seligenstädter Innenstadt trägt maßgeblich zur hohen Lebensqualität bei und fördert die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt. Deshalb ist es uns wichtig, die funktionierenden Einzelhandelsstandorte sowohl in der Kernstadt als auch in den Stadtteilen zu erhalten und gezielt zu stärken. Gerade die Bahnhofstraße bietet große Chancen, als attraktive Flanier- und Verbindungsmeile zwischen Bahnhof und Altstadt weiter aufgewertet zu werden. Ein funktionierender Einzelhandel ist schließlich ein zentraler Garant für einen lebendigen Stadtkern.
Kommunale Selbstverwaltung erfordert eigenständige Entscheidungsspielräume, insbesondere bei der planerischen Entwicklung unserer Stadt. Dies setzt eine umfassende Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger voraus, wo immer dies möglich ist. Die Schließung von Baulücken, eine maßvolle Nachverdichtung, die weitere Förderung der Altstadtsanierung sowie die Ausweisung neuer Baugebiete müssen stets im Einklang mit der Identität unserer Stadt und den Bedürfnissen der Menschen stehen.
Bei der Schließung von Baulücken sowie bei Neubauten auf bereits bebauten Grundstücken (Nachverdichtung) ist darauf zu achten, dass sich diese harmonisch in die bestehende Bebauung einfügen. Wo dies allein über das geltende Baurecht nicht sichergestellt werden kann, können im Einzelfall auch Bebauungspläne ein geeignetes Instrument sein.
Es ist uns gelungen, Seligenstadt bis heute als attraktiven Ort zum Wohnen und Leben zu erhalten. Umso wichtiger ist es, den Menschen in unserer Stadt auch künftig eine Perspektive für ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu bieten. Genau dies ist für viele junge Familien, ältere Menschen oder Haushalte mit geringerem Einkommen zunehmend schwieriger geworden. Das neue Baugebiet südwestlich des Westrings eröffnet diese Perspektive. Neuer und moderner Wohnraum am Westring ist zugleich notwendig, um den Druck auf eine noch stärkere Nachverdichtung zu mindern, das Stadtbild zu bewahren und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dabei muss sich das neue Wohngebiet in Seligenstadt einfügen und mit den Interessen der Landwirtschaft sowie der Naherholung in Einklang stehen. Darauf werden wir weiterhin achten.
Die Schaffung neuen Wohnraums muss mit einem bedarfsgerechten Ausbau von Schulen, Kindergärten, Krippen und weiteren Betreuungsangeboten einhergehen. Deshalb haben wir Freie Demokraten dafür gesorgt, dass am Westring Flächen für zwei neue Kitas eingeplant wurden und diese je nach Bedarf ausgebaut werden können. Zudem wollen wir den Schulstandort am Ende der Einhardstraße reaktivieren. Dort könnten entweder eine größere oder zwei kleinere neue Grundschulen entstehen. Zur Erweiterung des Bildungsangebots in Seligenstadt streben wir außerdem die Ansiedlung einer mehrsprachig geführten Kita sowie einer Grundschule nach dem Vorbild der ERASMUS-Schule in Offenbach an.
Die FDP Seligenstadt befürwortet mittelfristig den Bau einer modernen Multifunktionshalle in der Nähe des Schulstandorts Einhard-/Merianschule mit über 2.200 Schülerinnen und Schülern. Diese Halle kann tagsüber von Schulen genutzt werden, die bislang über keine eigene Aula verfügen. In den Abendstunden und an den Wochenenden soll sie Vereinen, Sport- und Kulturangeboten zur Verfügung stehen. Damit wird eine deutliche Verbesserung für das kulturelle und sportliche Leben erreicht und die angespannte Raumsituation der Stadt spürbar entlastet. Der Kreis Offenbach soll dabei angemessen an Finanzierung und Unterhaltung beteiligt werden.
Auf dem ehemaligen Jahnsportplatz setzen wir uns für die zügige Umsetzung der beschlossenen Planung ein: den Neubau einer modernen städtischen Dreifeldsporthalle als zentrale Sport- und Wettkampfstätte. Diese soll allen Seligenstädter Sportvereinen und insbesondere der TGS Seligenstadt neue Perspektiven eröffnen. Untersuchungen haben klar gezeigt, dass die bestehende Halleninfrastruktur in Seligenstadt nicht ausreicht. Ergänzend kann die Fläche für soziale Einrichtungen wie eine Kita oder ein Pflegeheim genutzt werden. Eine maßvolle zusätzliche Nutzung, etwa für Wohnen, kann dazu beitragen, den Hallenneubau wirtschaftlich abzusichern und die Finanzierung auf mehrere Säulen zu stellen. Die Bleiche wollen wir zu einem generationsübergreifenden Erlebnisort „Natur“ weiterentwickeln. Nach der Freilegung und Rekultivierung des bislang unterirdisch verlaufenden Stadtmühlbachs bietet sich hier eine besondere Chance für eine nachhaltige und attraktive Gestaltung.
Wir setzen uns dafür ein, das ehemalige Stadtwerkegelände städtebaulich aufzuwerten und im Wesentlichen einer öffentlichen Nutzung zuzuführen. Wichtig ist uns, dass der gesamte Uferbereich – nicht nur das direkte Flussufer – öffentlich zugänglich wird. Wassersportvereine könnten diesen Bereich zusätzlich beleben. Unser Ziel ist eine „Kulturpromenade am Main für alle Seligenstädter“. Voraussetzung dafür ist ein durchgehender öffentlicher Weg zum Main, der Fußgängerinnen und Fußgängern, Radfahrenden sowie Menschen mit Handicap einen barrierearmen Zugang zum Mainufer ermöglicht.
Unsere Friedhöfe und Trauerhallen sind Orte des Abschieds und der Würde. Wir Freie Demokraten setzen uns dafür ein, sie durch verlässliche Instandhaltung, eine angemessene Ausstattung und ein gepflegtes Erscheinungsbild deutlich aufzuwerten. So schaffen wir einen Rahmen, der Trauernden gerecht wird und die Friedhöfe als ruhige, respektvolle Orte erhält.
Freiflächen-Photovoltaik auf wertvollen Ackerflächen lehnen wir Freie Demokraten ab. Landwirtschaftliche Flächen dienen in erster Linie der regionalen und verlässlichen Nahrungsmittelversorgung. Den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen wir dort, wo er sinnvoll ist – etwa auf Dächern, Parkplätzen oder bereits versiegelten Flächen –, ohne die landwirtschaftliche Nutzung zu verdrängen.
Wir Freie Demokraten wollen den Kreisverkehr in Klein-Welzheim stärker als örtliches „Eingangstor“ erlebbar machen. Analog zum „Froschkreisel“ setzen wir uns für eine Aufwertung mit einem passenden, ortstypischen Gestaltungselement – beispielsweise einem „Giggel“ – ein. So entsteht ein sichtbares Zeichen der Identität des Stadtteils und zugleich eine Aufwertung des Ortsbildes.
Der Festplatz muss aus unserer Sicht technisch und gestalterisch aufgewertet und wieder stärker aktiviert werden, um die Belastung der Altstadtbewohnerinnen und -bewohner durch innerstädtische Feste zu reduzieren. Ein erster Schritt ist durch die Verpachtung einer Teilfläche für einen Beach-Club erfolgt. Ein solches Angebot wertet das Mainufer auf und schafft zugleich ein attraktives Freizeitangebot, insbesondere für jüngere Menschen.
Um das Seligenstädter Mainufer insgesamt aufzuwerten, sollen die Mainwege schrittweise neu gestaltet und zu einer zusammenhängenden Uferpromenade entwickelt werden. Derzeit schränken dichte Büsche und Bäume in den Sommermonaten den Blick auf den Main stark ein. Durch landschaftspflegerische und gestalterische Maßnahmen soll die Mainlage deutlich attraktiver und erlebbarer werden.
Da es im weiteren Umfeld immer weniger Möglichkeiten gibt, Schwimmen zu erlernen, wollen wir dieses Thema aktiv angehen. Wir Freie Demokraten streben gemeinsam mit dem Kreis Offenbach die Errichtung eines ergänzenden Lehrschwimmbeckens am Standort des Seligenstädter Freischwimmbades an. Damit schaffen wir verlässliche Kapazitäten für den Schwimmunterricht – insbesondere für Kinder –, erhöhen die Sicherheit und stärken zugleich den Sport- und Freizeitstandort Seligenstadt.
c. Bürgerfreundliche Verwaltung
Zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung gehören in erster Linie kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus muss sie für alle Menschen flexibel und möglichst jederzeit erreichbar sein. Deshalb ist es notwendig, die städtischen Dienstleistungen schrittweise weiter zu digitalisieren. In Seligenstadt haben wir hier bereits viel erreicht: Die Online-Terminvergabe im Bürgerbüro sowie das Buchen und Bezahlen weiterer Dienstleistungen sind heute selbstverständlich. Wir wollen die Online-Angebote im Sinne eines „virtuellen Rathauses“ konsequent weiter ausbauen und moderne digitale Medien gezielt und effizient einsetzen. Dabei wissen wir, dass es Menschen gibt, die hierbei Unterstützung benötigen. Diese werden wir durch den Einsatz von Digitallotsen begleiten und nicht allein lassen.
Demokratie lebt von Information und nachvollziehbaren Entscheidungen. Um Transparenz und Teilhabe zu stärken, sollen Sitzungen künftig auch online zugänglich gemacht werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung ab der kommenden Legislaturperiode in geeigneter Form öffentlich übertragen werden, beispielsweise als Livestream über die städtische Homepage. So schaffen wir eine zeitgemäße und niedrigschwellige Form der Öffentlichkeitsinformation und erleichtern Bürgerinnen und Bürgern die politische Teilhabe – insbesondere auch für diejenigen, die nicht persönlich vor Ort teilnehmen können.
d. Seligenstadt als erfolgreicher Gewerbe- und Tourismusstandort
Durch stetige Initiativen unseres Bürgermeisters sowie der städtischen Wirtschaftsförderung konnte in den letzten Jahren nicht nur die Zufriedenheit und der Service für bereits ansässige Betriebe gesteigert, sondern auch zahlreiche neue Unternehmen angesiedelt werden. Dies hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die wichtigen Einnahmen aus der Gewerbesteuer kontinuierlich gestiegen sind. Dieses positive Wirken muss unbedingt beibehalten und nach Möglichkeit weiter ausgebaut werden.
Für die Erweiterung bestehender und die Ansiedlung neuer Betriebe stehen in den Gewerbegebieten „Südlich der Dudenhöfer Straße“ und „Nordring“ weitere attraktive Flächen zur Verfügung. Bei Bedarf sind diese Flächen künftig zu erweitern. Mittelfristig stehen insbesondere in Froschhausen noch weitere potenzielle Flächen bereit. Dabei ist es wichtig, den Gebietscharakter der ausgewiesenen Gewerbegebiete zu erhalten und nicht durch die Zulassung von Wohnbebauung oder Einzelhandel zu gefährden – dies schützt zugleich den Einzelhandel in der Innenstadt. Außerdem setzt sich die FDP dafür ein, auch ausreichend Parzellen für größere Unternehmen vorzuhalten.
Die städtische Wirtschaftsförderung bietet Unternehmen und Gewerbetreibenden an allen Schnittstellen mit der Stadt einen kompetenten Service und zentralen Ansprechpartner, der zugleich als Behördenlotse fungiert. Wirtschaftsförderung ist für uns Chefsache und wird in der Verwaltung aktiv gelebt.
Unser Ziel ist es, Seligenstadt mit seinem hochwertigen kulturellen und touristischen Angebot als Tourismus- und Tagungsstandort weiter zu stärken. Viele Voraussetzungen – wie touristische Attraktionen, ein breit gefächerter Einzelhandel, Gastronomie und kulturelle Angebote – sind bereits vorhanden. Diese Stärken wollen wir nutzen, um die Kaufkraft und Umsätze in Seligenstadt weiter zu steigern. Damit sichern wir nicht nur die Zukunft des Einzelhandels, sondern gleichzeitig auch eine lebendige und attraktive Altstadt.
Mit der Gründung der SeligenStadtmarketing GmbH ist es gelungen, die Gemeinschaftsaufgabe Citymanagement und Stadtmarketing von Stadt und Gewerbetreibenden auf eine solide Grundlage zu stellen. Dieses Fundament wollen wir weiter ausbauen, sodass die sich überschneidenden Aufgaben in den Bereichen Tourismus, City- und Veranstaltungsmanagement noch besser wahrgenommen werden können. Für eine erfolgreiche Arbeit der Gesellschaft ist es notwendig, sie solide zu finanzieren und angemessen auszustatten. Der Gewerbeverein Seligenstadt bleibt dabei zentraler Ansprechpartner für alle Fragen rund um Wirtschaftsförderung und Einzelhandel.
Mit dem Projekt „Zukunft Innenstadt“ wollen wir gezielt investieren und konkrete Maßnahmen umsetzen: Unsere Innenstadt soll kinder- und familienfreundlicher werden, etwa durch mobile Spielelemente, die flexibel eingesetzt werden können. Gleichzeitig wollen wir die Aufenthaltsqualität erhöhen – mit mehr Beschattung, zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und attraktiven Aufenthaltsbereichen, damit die Innenstadt auch an heißen Tagen ein beliebter Ort zum Verweilen bleibt. Den Einzelhandel unterstützen wir durch Digitalisierung, moderne Instrumente wie eine stadtweite Gutscheinkarte und eine konsequente Weiterentwicklung des innerstädtischen Angebots – damit Seligenstadt dauerhaft als Einkaufs- und Begegnungsort attraktiv bleibt.
e. Seligenstadt ist sicher und bleibt sicher
Öffentliche Sicherheit zählt zu den Grundbedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger. Sie ist ein entscheidender Beitrag zum sozialen Frieden in unserer Stadt. Liberale Sicherheitspolitik muss dabei stets die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit wahren.
Unsere Bürgerinnen und Bürger sollen sich in Seligenstadt wohlfühlen und gerne hier leben. Deshalb müssen öffentlicher Raum und privates Umfeld sicher sein und als sicher wahrgenommen werden.
Das städtische Ordnungsamt und die Ordnungspolizei haben sich als wirksame Instrumente zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung bewährt. Sie werden wir weiterhin mit gutem Personal und moderner Ausstattung ausstatten. Gleichzeitig wollen wir die Zusammenarbeit mit der Landespolizei weiter ausbauen.
Die Freiwilligen Feuerwehren in Seligenstadt, Froschhausen und Klein-Welzheim sind ein weiterer wichtiger Baustein der Sicherheitsarchitektur. Brandschutz und allgemeine Hilfe sind kommunale Pflichtaufgaben. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisten Menschen und Tieren in Notlagen wie Bränden oder Unfällen unverzichtbare Hilfe. Wir werden unsere Feuerwehren auch künftig bestmöglich ausstatten und ihre Arbeit würdigen.
Auch die Sicherheit im Straßenverkehr – insbesondere für Kinder auf Schulwegen – hat für uns hohe Priorität. Wir treten für eine konsequente Geschwindigkeitsüberwachung und sichere Schulwege ein und investieren hierfür in moderne Technik.
Bei Märkten, Festen und Veranstaltungen müssen Regeln gesetzt und überwacht werden. Veranstalter, Marktbeschicker und Besucher werden hierbei stärker in die Verantwortung genommen. Ebenso wichtig ist uns die Sauberkeit des Stadtbildes: Die Bemühungen gegen Verschmutzungen von Straßen, Plätzen und Grünanlagen werden wir weiter intensivieren.
Polizei, Ordnungsamt und Ordnungspolizei können diese Aufgaben jedoch nicht alleine bewältigen. Engagement und Zivilcourage sind liberale Bürgertugenden, für die wir werben. Deshalb wollen wir die Bürgerinnen und Bürger über den Präventionsrat stärker einbinden.
Mit dem Projekt „Kompass“ setzen wir in Seligenstadt auf konsequente Prävention und mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Dazu gehört auch die Unterstützung einer Videoüberwachung an sensiblen Orten wie Bahnhof und Schwimmbad als wirksames Instrument. Wo Regeln verletzt werden, muss klar gelten: Null Toleranz – damit sich Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen und Vandalismus sowie Straftaten spürbar zurückgedrängt werden.
4. Nachhaltiges Seligenstadt
Natur- und Klimaschutz
Umwelt- und Klimaschutz sind zentrale Aufgaben der Politik, um die Lebens- und Zukunftschancen kommender Generationen zu sichern. Denn ohne saubere Luft, reines Wasser, fruchtbare Böden, ein stabiles Klima und eine verlässliche Energieversorgung ist ein gutes und sicheres Leben nicht möglich.
Für uns Freie Demokraten beginnt Umwelt- und Klimaschutz vor der eigenen Haustür. Jede und jeder kann dazu beitragen, den „ökologischen Fußabdruck“ so gering wie möglich zu halten. Umwelt- und Klimaschutz ist daher in erster Linie eine gemeinsame Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger.
Innovative Ideen und neue Technologien können hierbei wie ein Motor des Klimaschutzes wirken: Durch erhöhte Effizienz lassen sich Ressourcen und Energie sparen. Gleichzeitig sind gesellschaftliche Akzeptanz und das Engagement jedes Einzelnen entscheidend. Wir vertrauen auf das Verantwortungsbewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger, anstatt ihnen Vorschriften über nachhaltiges Verhalten zu machen. Eigenverantwortliches Handeln vor Ort – getragen von interessierten, informierten und engagierten Menschen – ist der einzige richtige Weg.
Für uns Freie Demokraten bedeutet dies konkret vor Ort:
Klimafreundlicher städtischer Fuhrpark: Der Ausbau des städtischen Fuhrparks um klimafreundliche Fahrzeuge wird fortgesetzt. Den städtischen Mitarbeitenden sollen E-Bikes und Fahrräder für Dienstfahrten sowie den Arbeitsweg zur Verfügung gestellt werden.
Energieverbrauch senken: Ein Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung des Energieverbrauchs in Seligenstadt. Dies soll in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen und Experten umgesetzt werden; zusätzliches städtisches Personal ist dafür nicht vorgesehen. Den Bürgerinnen und Bürgern soll der Zugang zu Energieberatung erleichtert werden.
Nachhaltige Bauprojekte: Bei zukünftigen städtischen Bauprojekten sollen nachhaltige Elemente wie Regenwassernutzung oder Dachbegrünungen integriert werden, sofern dies sinnvoll ist.
Eigenbetrieb Stadtwerke: Kontinuierliche Investitionen sollen den technischen Standard unserer Kläranlage sichern und die Abwasserqualität auf höchstem Niveau halten.
Stadtgrün pflegen: Wir gehen verantwortungsvoll mit Bäumen, Stadtwald, Wiesen, Blühstreifen und Freiflächen um. Alter Baumbestand soll, wo möglich, erhalten und erweitert werden. Aufgrund klimatischer Veränderungen sprechen wir uns bei Neubepflanzungen für klimaresistente Baumarten aus.
Ersatzpflanzungen: Müssen bei Planungen, etwa am zentralen Busbahnhof, Bäume entfernt werden, sollen ausreichende Ersatz- und Neupflanzungen erfolgen. Die Stadt soll langfristig grüner werden.
Stadtwald sichern: Unser Stadtwald ist ein wichtiger Naherholungsort. Angesichts der zunehmenden Schäden wollen wir ihn durch gezielte Maßnahmen erhalten und klimaresistente Baumarten einsetzen, damit er auch künftigen Generationen zugutekommt.
Erlebnisort Natur: Bei der Renaturierung des Stadtmühlbaches auf dem Gelände der Bleiche soll ein generationsübergreifender Erlebnisort entstehen, der Natur in die Stadt zurückholt und erlebbar macht.
Innovative Mobilität: Wir setzen auf verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsstationen, um Fuß-, Rad- und E-Bike-Verkehr, Carsharing und ÖPNV besser zu vernetzen und klimafreundliches Mobilitätsverhalten zu fördern. Dazu gehört auch eine S-Bahn-Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet. Das Radwegenetz soll ausgebaut und verbessert werden. Zusätzlich sollen Ladestationen für E-Bikes und E-Autos an stark frequentierten Orten entstehen.
Verkehrsberuhigte Innenstadt: Mit dem neuen versenkbaren Poller in der Frankfurter Straße wurde ein erster Schritt zu einer verkehrsberuhigten Altstadt erreicht. Wir wollen den Autoverkehr im Altstadtkern gezielt reduzieren und so einer weitgehend autofreien Innenstadt näherkommen.
5. Seligenstadt auf solidem Fundament
Verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld der Bürger
Niemand kann auf Dauer mehr Geld ausgeben, als er einnimmt. Durch die Einhaltung dieser einfachen Grundregel konnten wir in den vergangenen Jahren trotz hoher Investitionen in unsere Stadt unsere finanzielle Stabilität bewahren. In den kommenden Jahren steht Seligenstadt jedoch vor großen finanziellen Herausforderungen. Der demografische Wandel, die Aufgaben bei der Bildung und Betreuung unserer Kinder sowie notwendige Großprojekte – wie der Bau einer Sport- und Wettkampfhalle auf dem ehemaligen Jahnsportplatz oder die Sanierung der ehemaligen Hans-Memling-Schule – erfordern erhebliche Anstrengungen. Hinzu kommen die Zahlungsverpflichtungen der Stadt an den Kreis Offenbach aus Schul- und Kreisumlage, die eine zusätzliche Belastung darstellen.
Immer häufiger werden den Kommunen neue Aufgaben und Standards auferlegt – etwa durch Bund, Land oder den Kreis – ohne dass eine ausreichende Finanzierung dauerhaft mitgeliefert wird. In der Praxis führt dies zu einem schleichenden Substanzverlust: Die Stadt muss Pflichtaufgaben erfüllen, zusätzliche Berichtspflichten und Vorgaben umsetzen, Personal vorhalten und Projekte stemmen – während die finanzielle Basis nicht im gleichen Maß wächst. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen: Das Konnexitätsprinzip („Wer bestellt, bezahlt“) muss konsequent gelten – nicht nur auf dem Papier.
Wir Freie Demokraten fordern deshalb eine klare Linie: Neue Aufgaben dürfen nur dann an die Stadt weitergereicht werden, wenn sie vollständig, dauerhaft und unbürokratisch gegenfinanziert sind. Dazu gehören realistische Pauschalen, die auch Preissteigerungen und Folgekosten berücksichtigen, sowie verlässliche Finanzierungszusagen über mehrere Jahre. Gleichzeitig müssen Standards regelmäßig auf Sinn, Wirkung und Aufwand überprüft werden – nicht jede gut gemeinte Vorgabe ist in der kommunalen Realität umsetzbar. Unser Ziel ist eine „Aufgabenbremse“ für die Kommunen: weniger Bürokratie, mehr Entscheidungsspielraum vor Ort und eine faire Lastenverteilung zwischen den Verwaltungsebenen. Nur so bleibt Seligenstadt handlungsfähig – für das, was die Menschen hier unmittelbar erwarten: funktionierende Infrastruktur, gute Bildung und Betreuung, Sicherheit und eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Daher müssen klare Prioritäten gesetzt werden. Nur wer finanziell klug handelt, wird später nicht in ein Schuldenloch geraten oder städtische Leistungen – wie Kindergarten- und Krippenplätze, Betreuung an den Grundschulen, Vereins- und Jugendförderung, Schwimmbad oder Bürgerhäuser – rigoros einschränken müssen. Aus diesem Grund werden wir gemeinsam mit unserem Bürgermeister weiterhin ein effektives Finanzcontrolling einsetzen. Dieses liefert den Stadtverordneten und der Verwaltungsspitze wichtige Informationen, um die städtischen Finanzen aktuell zu steuern und Potenziale für Einsparungen und Investitionen aufzuzeigen.
