Der FDP-Abgeordnete und Vizepräsident des Hessischen Landtags, René Rock, hat heute gemeinsam mit Christoph Degen (SPD), Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bürgermeister Dr. Daniell Bastian (FDP), Kirsten Worms, Direktorin der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, sowie Dr. Anja Dötsch, Leiterin des Fachgebiets Bauangelegenheiten und Denkmalpflege, und Jana Lühring, die Klosteranlage in seiner Heimatstadt Seligenstadt besucht. Anlass war der verheerende Brand, der am Freitag, den 20. Juni in der historischen Gärtnerei des Klosters ausgebrochen war.

„Die Eindrücke vor Ort waren eindrücklich und bedrückend zugleich. Vor allem das Remisengebäude wurde durch das Feuer schwer beschädigt“, so Rock. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Ursache. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, das Kloster selbst blieb unversehrt. Der materielle Schaden ist jedoch erheblich – Schätzungen zufolge im hohen sechsstelligen Bereich.
„Die Klosteranlage ist nicht nur ein bedeutendes kulturelles Erbe, sondern ein lebendiger Teil der Identität unserer Stadt“, betont Rock. „Es ist unser gemeinsames Ziel, zügig eine tragfähige Lösung für den Wiederaufbau zu finden.“ Das Land stehe hierzu in enger Abstimmung mit der Schlösserverwaltung und der Stadt Seligenstadt. Wichtig sei auch, den Betrieb des Klostergartens während der Bauarbeiten weiter zu ermöglichen, um ihn als Ort der Begegnung, Bildung und Erholung zu erhalten.
René Rock fordert daher von der Landesregierung konkrete und schnelle Unterstützung: „Im kommenden Landeshaushalt muss ausreichend Geld für den Wiederaufbau bereitgestellt werden. Es darf keine Verzögerung geben – weder bei der Planung noch bei der Finanzierung.“ Zudem müssten die Gärtner der Klosteranlage umgehend mit neuen Geräten ausgestattet werden, damit die Pflege des historischen Gartens und der gesamten Anlage weiterhin gewährleistet ist. „Und es braucht dringend eine Lösung für die Pflanzen, die bislang im beschädigten Gewächshaus untergebracht sind. Sie haben den Brand überstanden und dürfen jetzt nicht Opfer der bürokratischen Mühlen werden.“
Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Einsatzkräften, die durch ihr schnelles Handeln Schlimmeres verhinderten. „Mein herzlicher Dank gilt den Feuerwehren aus Seligenstadt und der Region, dem THW, den Rettungsdiensten – sowie den Firmen Sprey und Löwer, die unkompliziert und professionell bei der Sicherung des Geländes sowie bei der Versorgung der Pflanzen geholfen haben.“
Abschließend zeigte sich Rock zuversichtlich: „Mit Zusammenhalt, Engagement und klarem politischen Willen werden wir diesen bedeutenden Ort bewahren – und wieder zum Blühen bringen.“



